Stationierungsstreitkräfte

Kein Angebot

SSK

Kein Angebot

Die Arbeitgeber betonten, dass sie die Arbeit der LNs sehr wert schätzten, ließen dieser Einschätzung aber keine Taten durch ein anständiges Angebot zur Erhöhung der Tabellen folgen. Vielmehr wiesen sie auf schwierige Haushaltslagen und Sparzwänge in den Entsendestaaten hin. Das begrenze die Spielräume äußerst.

Wir haben durch unsere mehr als maßvolle Forderung den Arbeitgebern schon viele Brücken für eine schnelle Tarifeinigung gebaut. Von der Einkommenssituation und der Tarifentwicklung der letzten Jahre her muss unsere Forderung deutlich höher sein. Nun ist es an den Arbeitgebern, durch ein schnelles Einlenken die drohende Verschärfung des Konflikts zu vermeiden.Insbesondere die vielen hundert KollegInnen an den Standorten, die Ende September aufgelöst werden, brauchen eine schnelle Lösung. Deshalb müssten die Verhandlungen Anfang September fortgesetzt werden.

Die Arbeitgeber erklärten, jetzt Zeit zum Nachdenken und für Rücksprachen zu benötigten. Deshalb sei eine Fortsetzung der Verhandlungen vor dem 30.September nicht möglich. Daraufhin haben wir den Arbeitgebern abgerungen: für ArbeitnehmerInnen, die Ende September ihre Jobs verlieren, muss mindestens die Erhöhung der TASS-Leistungen noch möglich sein.
Jetzt müssen die Arbeitgeber beim Nachdenken unterstützt werden:

- 3 Prozent – mindestens 90 € sind ein maßvoller Schritt Der muss jetzt kommen! Ende der Abkoppelung von der allgemeinen Lohnentwicklung LNs sind nicht weniger wert als andere Beschäftigte, z.B. bei der Bundeswehr

Jetzt steht niemand mehr abseits: alle unterstützen ver.di und NGG!
Das machen die Beschäftigten in allen Standorten bis zur Fortsetzung der Verhandlungen am 30. September in Berlin deutlich.
3 Prozent – mindestens 90 € - bekommen die Beschäftigten bei Bund und Kommunen seit März dazu. 3 Prozent und einen Sockelregelung wollen Republikaner und viele führenden Demokraten für die US-Bediensteten nach der Zeit des Stillstandes (Pay Freeze) durchsetzen.