Stationierungsstreitkräfte

Tarifabschluss - Ein Plus von 2,4 Prozent

SSK

Tarifabschluss - Ein Plus von 2,4 Prozent

Einigung rückwirkend zum 1. September 2014

Die zahlreichen Warnstreiks haben Wirkung gezeigt: Nach zähem Ringen konnte trotz enger Haushaltslagen und Sparvorgaben der Entsendestaaten in den Morgenstunden des 22. Oktober ein akzeptables Ergebnis unterzeichnet werden.

  • 2,4 Prozent tabellenwirksame Erhöhung
  • rückwirkend ab 1. September 2014
  • Wirkung auch bei Standortauflösung zum 30. September 2014
  • 12-monatige Laufzeit bis 30. August 2015

Das ist nach der Erhöhung um 30 € im Januar in diesem Jahr die zweite Tabellenerhöhung - nach langem Stillstand.
Die Kolleginnen und Kollegen in den Standorten Bamberg, Schweinfurt, Hameln und Donaueschingen, die ihren Arbeitsplatz aus militärischen Gründen verloren haben, werden in die Erhöhung einbezogen. Die Erhö-hung wirkt sich für sie dauerhaft bei ggf. notwendigem TASS-Bezug aus.

Zum von ver.di geforderten Gespräch über die aktuelle TASS-Anwendung (Rentenübergang und niedrige Stundenlöhne) erreichten wir eine zeitnahe Gesprächszusage: Das Gespräch findet am 7. November in Mainz statt.

Die Steuer auf die Gruppenversicherung (Altersvorsorge) kann aufgrund der geringen Zinsen nicht mehr aus den Zinserträgen bezahlt werden. Diese  Kosten übernehmen die Arbeitgeber zusätzlich. Das kostet sie dauerhaft zusätzlich 0,5 Prozent und entlastet die Beschäftigten.

Dieses Ergebnis wurde möglich durch Warnstreiks in Mittelfranken, der Oberpfalz, Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden Württemberg. Allein die Streikversammlungen in Landstuhl und Grafenwöhr hatten 600 bzw. 500 TeilnehmerInnen.

Allerdings haben sich auch 14.000 LNs nicht an den Warnstreiks beteiligt. Ihnen ist es zu „verdanken“, dass wir unsere Forderung von 3 Prozent, mindestens 90 € nicht durchsetzen konnten.