Stationierungsstreitkräfte

Dicke Luft bei Tarifverhandlungen

SSK

Dicke Luft bei Tarifverhandlungen

Der erste Verhandlungstermin in der Entgeltrunde für die ortsansässigen Beschäftigten der Stationierungsstreitkräfte endete ernüchternd. Das Stuttgarter Mitglied der ver.di Tarifkommission berichtete im Rahmen einer aktiven Mittagspause, dass sich die Arbeitgeber die Forderungen und Argumente angehört einen ganzen Tag angehört haben. Die tarifkommission verdeutlichte, dass die Preise für Energie und Lebensmittel rasant steigen und dass für die Beschäftigten immer weniger im Geldbeutel belibt. Dies sei besonders dramatisch bei vielen Beschäftigtengruppen bei den Stationierungsstreitkräften. Denn diese erhalten nur den Mindestlohn!

Aktive Mittagspause in den Kelly Baracks ver.di Baden-Württemberg Aktive Mittagspause in den Kelly Baracks  – Verärgert über das bisherige Arbeitgeberangebot fordern ver.di-Mitglieder in der Mittagspause 9,5%.

Wer glaubt, die Arbeitgeber bringen Verständnis auf, irrt! Trotz einer Inflation von aktuell 10 Prozent im Oktober sprechen sie über Nullrunden in Griechenland und schwärmen geradezu von geringen Abschlüssen in Spanien, Italien und Portugal. Nicht verwunderlich, dass sie dann den Vorschlag von 2,5 Prozent tabellenwirksamer Erhöhung ab Januar 2023 machen. Damit „alle Leute über den Winter kommen“, waren sie noch bereit, für die Monate November und Dezember eine Einmalzahlung von insgesamt 1000 Euro zu zahlen. Schade! Das reicht weder, um die gestiegenen Strom- und Gaspreise zu zahlen, noch um auch langfristig auf die rasant steigenden Preise zu reagieren.
Ein erstgemeintes Angebot sieht anders aus!

Die Verhandlungen wurden unterbrochen. Einen neuen Termin gibt es noch nicht. Er kann aber jederzeit vereinbart werden. Zunächst erwarten wir aber ein verhandlungsfähiges  Angebot der Arbeitgeberseite.

Mach diese Tarifrunde zu Deiner Tarifrunde!