Verwaltung 4.0

Braucht eGovernment einen Tarifvertrag?

Verwaltung 4.0

Braucht eGovernment einen Tarifvertrag?

Digitalisierung ver.di Digitalisierung

Eine digitale Agenda jagt die andere. „Smart Services“, „Internet der Dinge“, und „Künstliche Intelligenz“ lauten die Stichworte. Doch jenseits aller Technikdebatten: Wie steht es eigentlich um Strategien für das Gemeinwohl? Was bedeutet Gemeinwohl in der digitalen Gesellschaft? Wer definiert es und welche Bedeutung kommt dabei der Arbeit zu?


Arbeits- und Geschäftsabläufe, die die Souveränität der Menschen stützen, sinnvolle und gute digitale Arbeit, human gestaltet und zum Nutzen aller, technologische Unabhängigkeit, offene Standards, gemeinwohlorientierte Datennutzung, Resilienz kritischer Infrastrukturen und eine Steuerung, die demokratisch legitimiert ist - das alles sind keine Selbstverständlichkeiten auf dem Weg in die digitale Gesellschaft. Doch ohne diese Ziele wird sich die Digitalisierung nicht gemeinwohldienlich gestalten lassen.


Mit der Gemeinwohlfrage wird die Digitalisierung zur Demokratiefrage: Welche rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen benötigen wir - national und international -, um humane Arbeit, freie Medien, Demokratie und Gemeinwohl zu stärken? Wir benötigen eine gemeinwohlorientierte digitale Agenda für Politik und betriebliche Praxis, um die Herausforderungen gesellschafts-, tarif- und betriebspolitisch effektiv anzugehen.

Der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske hat zur Frage ob eGovernment einen Tarifvertrag braucht mit der Zeitung eGovernment Computing diskutiert.

Portrair Frank Bsirske Kay Herschelmann Portrait Frank Bsirske